Ein alter Vortrag in neuer Form – und es gibt immer noch keine römisch-katholischen Priesterinnen.

Auf Radio Horeb ist mein Vortrag „Warum gibt es keine Priesterinnen?“ schon seit längerer Zeit auch in der Mediathek. Nun ist er endlich auch zum Nachlesen auf der Internetpräsenz der Initiative Neuer Anfang – in überarbeiteter Form, theologisch noch genauer als der ursprüngliche Vortrag.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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2 Antworten zu Ein alter Vortrag in neuer Form – und es gibt immer noch keine römisch-katholischen Priesterinnen.

  1. Herr S. schreibt:

    Heute ist ja der Gedenktag an die Hl. Katharina von Siena, und da wurde in einem sehr schönen und feierlichen Gottesdienst, gehalten von unserem guten und frommen polnischstämmigen Pastor, u.a. in den Fürbitten für die Zulassung der Weihe von Diakoninnen gebetet. Ich habe mich dieser Fürbitte nicht angeschlossen, denn ich bin hier diesbezüglich auch Frau Sperlichs Ansicht. Ich wünsche mir vielmehr Katechetinnen, was sich ja auch u.a. mit der Intention von Papst Franziskus deckt.
    Es gibt viele unterschiedliche Charismen, die in der rk Kirche segensreich nutzbar gemacht werden könnten und einander an sich fruchtbar ergänzen können, ohne dass unbedingt Frauen Priester- oder Diakonenämter bekleiden müssten. Letzteres scheint mir nur erstrebenswert unter dem Ziel, Einfluss, Macht und Geld zu gewinnen. Das sollen aber nach Jesus Christus nicht die Ziele der Mitglieder Seiner Kirche sein.

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  2. Herr S. schreibt:

    Mir hilft immer wieder, über den eigenen deutschen Komfort-Tellerrand zu schauen – z.B. in die extreme Diaspora in Südrussland (Blog „Katholisch in Südrussland“ von Bischof Clemens Pickel), zumal.B. gerade aktuell:

    „Lange nicht gesehen …

    Heute sind sie dann wieder auf dem Heimweg, die Priester und Ordensleute aus dem Wolgadekanat. Von den 6 Dekanaten im Bistum Sankt Clemens, ist das „Dekanat Mittlere Wolga“, (so heißt es richtig), eins der beiden größten. Die Entfernungen zwischen den Pfarreien sind riesig. Gelegenheiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, sind selten. Viermal im Jahr – so habe ich von Anfang an gebeten, mögen solche Dekanatstreffen überall stattfinden, wenn möglich, für Priester und Ordensleute gemeinsam. Die Freundschaft untereinander trägt im Diaspora-Alltag. Ich zähle mal schnell durch, aus wieviel Nationen die Geistlichen hier im Dekanat kommen … Elf, habe ich da jetzt auf dem Gruppenfoto von gestern gesehen. Und um eine Vorstellung zu haben, wie weit sie fahren, um sich zu treffen: Das „Dekanat Mittlere Wolga“ ist mit seinen 375.278 km² etwas größer als die Bundesrepublik Deutschland, (… )“

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