Für mich gestorben

„Der ist für mich gestorben“ heißt in der Sprache unserer Zeit: „Den will ich nicht mehr sehen, mit dem will ich nichts mehr zu tun haben“.

In der Sprache der nach Jesu Wort überzeitlichen Kirche heißt dieser Satz etwas ganz Anderes.

Jesus ist für mich gestorben, Er hat sich für mich zu Tode foltern lassen – damit ich mit Ihm ewig leben kann. Er hat für mich einen schrecklichen Tod erlitten, weil Er mich so sehr liebt.

Er ist für mich gestorben – und ich darf Ihn in der verhüllten Gestalt der Eucharistie jeden Tag sehen (nur heute nicht), und werde Ihn einst unverhüllt sehen. Und das ist kein Privileg, weil ich so großartig bin (ich bin es nicht), sondern eine Gnade für jeden, der sie nicht ablehnt.

Das Leben ist für uns gestorben, damit wir das Leben haben.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
Dieser Beitrag wurde unter Himmlisches, Katholonien abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Für mich gestorben

  1. Herr S. schreibt:

    Heute am Karfreitag findet zwar keine heilige Messe mit Wandlung statt, aber den Herrn können wir auch heute in der hl. Kommunion, die auch heute im nachmittäglichen Gottesdienst vom Leiden und Sterben Christi ausgeteilt wird, sehen und empfangen.

    Gefällt mir

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