Ich bin auf kath.net!

Ich weiß, das klingt für viele – auch Katholiken – wie Ich bin auf Opium. Und wenn es dann auch noch um einen Artikel zum Thema Anbetung geht, was mich ja als Ultra-Irgendwas kennzeichnet, verliere ich vermutlich Follower. Und die Zutrittserlaubnis in der ein oder anderen Kneipe.

Juckt mich aber nicht. Erstens ist das, worüber ich schreibe, wichtiger als alle Follower und Kneipen zusammen. Zweitens schreiben auf kath.net zwar auch Leute, deren Meinung ich zum Teil verunsichernd finde – aber so ist das auch in allen anderen Medien, in denen mehr Leute als ich schreiben. Drittens ist kath.net meiner Ansicht nach alles andere als ein Tummelplatz für Fanatiker, sondern ganz einfach ein katholisches Medium mit einem bestimmten, eher konservativen Gepräge und Kommentaren von ganz verschiedenen Leuten. Insgesamt kann man sich da sehr gut über katholische Belange informieren.

Also, hört auf, über kath.net zu nörgeln, lest meinen Kommentar, drückt mir die Daumen, daß er im Sommerpreisausschreiben eine Romreise gewinnt, und geht zur Anbetung. Darum gehts nämlich.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Ich bin auf kath.net!

  1. Gabriele v. Fuchs schreibt:

    Als Leserin Ihres Beitrages bei kath.net war ich heute etwas zu spät, um dort noch zu kommentieren. Also schreibe ich Ihnen hier, wie sehr mir Ihr Beitrag und Ihre Gedanken aus der Seele gesprochen haben. Wunderbar formuliert und genau das wirklich Wichtige an- und ausgesprochen. Ich habe mehrere Anläufe formuliert, die in eine ähnliche Richtung gehen, kann mich aber gerade aus dem „Ich“ heraus nicht dazu durchringen, mich an dem Schreibwettbewerb zu beteiligen. Sie haben das wunderbar gemacht, und sicher viele, auch nicht schriftlich niedergelegte Zustimmung erhalten.
    Und wenn Sie schreiben, Sie haben nichts anständiges gelernt: Gott hat Sie mit dieser wunderbaren Gnade ausgestattet, für IHN dazusein und zu leben. Das ist mehr als jeder Brotberuf.
    Gott segne Ihr Sehen, Hören, Denken, Beten, Anbeten und Schreiben weiterhin!
    Voller Dankbarkeit aus dem fernen Nordosten Deutschlands
    G. v. Fuchs

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  2. Gabriele v. Fuchs schreibt:

    Sehr geehrte Redaktion,

    Claudia Sperlich schlage ich für den Hauptpreis vor. Sie hat auf sehr tiefe Weise ihr Thema behandelt, hat ausgedrückt, worüber ich gerne auch geschrieben hätte, und hat es geschafft, einen Text zu verfassen, der einem nachgeht und den Leser im Glaubensleben bestärkt und die Seele ergreift. Das Thema Knien und Anbetung des in der Eucharistie anwesenden Christus ist ein zu kostbares, dabei heute viel zu leicht und schon viel zu lange aus den Augen verlorenes Thema. Und es ist auch Ausdruck unserer Zeit heute, dass wir nicht mehr knien und anbeten wollen. Frau Sperlich macht deutlich, wie sehr wir in unserer Beziehung zu Gott in genau diesem Augenblick gefordert sind, aufgefordert, zu überdenken, wie unsere Beziehung zu Gott eigentlich ist und ob dieses Annehmen der Eucharistie nicht bei vielen auch zur Routine verkommt.
    Ein Text, den ich mir abgespeichert habe zum Wiederlesen.

    Darum votiere ich für Frau Sperlich als Preisträgerin.

    Vielen Dank im übrigen für diese hervorragende Idee eines Schreibwettbewerbs, ich hoffe sehr, Sie sehen sich durch die Einsendungen ermuntert, diesen zu wiederholen. Es waren sehr lesens- und bedenkenswerte Beiträge darunter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gott segne Ihre Arbeit weiterhin
    Gabriele v. Fuchs

    Liebe Frau Sperlich, ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen, dass Sie bald in Rom sein werden!!!

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