Hörnchen beim Essen, Trinken und Wuseln

Ich werde nie verstehen, wie die Kleinen überleben. Denn die Energie, die sie mit dem Herumwuseln verbrauchen – von Trächtigkeit und Aufzucht mal ganz abgesehen – können sie eigentlich gar nicht über die paar Nüsse wieder aufnehmen!
Aber dennoch – sie leben, und nicht einmal schlecht.

Eichhörnchen
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Eichhörnchen
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Eichhörnchen
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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Hörnchen beim Essen, Trinken und Wuseln

  1. Gast schreibt:

    Es sind in der Tat sehr erstaunliche Geschöpfe…Aber Eichhörnchen sind auch Nesträuber..

    Dazu folgender Artikel in der Taz:

    „Nein, Eichhörnchen sind nicht lieb! Niedlich wohl schon, lieb aber ganz und gar nicht. ……. Eichhörnchen beschränken sich nicht auf das zierliche Knabbern von Nüsslein, sondern sie klauen den Singvögeln ihre Eier aus den Nestern, sie meucheln Jungvögel und Kleintiere. Die possierlichen Nager sind Allesfresser. Außerdem sind sie mürrische Einzelgänger, misslaunig, streitsüchtig und voller Parasiten – Zecken, Flöhe, Läuse, Milben, die sie gerne an arglos fütternde Menschen weiterreichen.

    Sie verschmähen fast nichts, was sich vertilgen lässt, fressen Insekten, Obst, Knospen, Rinde, Flechten. Eichhörnchen vertragen aber auch für Menschen giftige Kost, fressen Eibensamen und giftige Pilze. Zoologen berichten von wahren Fliegenpilz-Fressorgien mit nachfolgendem Vollrausch. Hauptnahrungsquelle der Eichörnchen, dem Namen zum Trotz, sind nicht Eicheln, die sie nur schwer verdauen können, sondern die Samen von Nadelbäumen, Fichten, Tannen, Kiefern und Bucheckern. Sie nagen die Schuppen der Zapfen ab, um an die Früchte zu kommen, und lassen die kahlen Spindeln auf den Waldboden fallen.

    Dort, wo sie bejagt werden, sind sie scheu. Die Futterreste am Waldboden sind dann oft das einzige verlässliche Zeichen ihrer Anwesenheit: Die von ihnen geplünderten Zapfen sehen, im Gegensatz zu den von Mäusen rundherum säuberlich abgenagten, zerrupft aus. Am energiereichsten sind die Fichtenzapfen. Eichhörnchen sind hochtourig drehende Vielfraße. Sie können pro Tag bis zu hundert Zapfen verknuspern. Das ist eine Tagesration von bis zu 100 Gramm Samen bei einem Eigengewicht von 300 bis 500 Gramm.“

    Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2005/03/26/a0004

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    • Claudia Sperlich schreibt:

      Das ist mir durchaus klar (nur die Sache mit den Fliegenpilzen war mir neu). Natur ist eben nicht romantisch.
      Aber da auch ich alles fresse, was sich vertilgen läßt, haben die kleinen Viecher meine Sympathie.
      „Lieb“ ist keine biologische Kategorie. Aber ich denke auch nicht ausschließlich biologisch.

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