Absolut dunkelkatholisch!

Jetzt bin ich sogar schon auf kath.net veröffentlicht in der Causa Sternberg!

Und dann ist ja auch bekannt, daß ich morgen zum Albigenserkreuzzug aufrufen werde.

Ein Hinweis: Ironieresistente und pöbelhafte Kommentare werden gelöscht, außer sie sind unfreiwillig so saukomisch, daß ich sie meinen Lesern zeigen möchte. Das wäre Zensur, wenn ich ein Staat oder der Sonnenkönig wäre. Bin ich nicht, ist es also nicht. Seine Gesprächspartner darf man sich als Privatmensch nämlich aussuchen – sogar im Internet.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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10 Antworten zu Absolut dunkelkatholisch!

  1. Du hast aber immer ein Glück – will auch Dunkelkathole sein!!!

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  2. Jorge schreibt:

    Das ist sicher kein gutes Zeichen. Kath.net gehört zu den schlimmsten Aufwieglern, bei dieser Empörungsmaschine mitzumachen und böses Blut gegen harmlose Mitkatholiken zu schüren und sogar den Papst in die Antiislamkampagne einzuspannen (obwohl der dasselbe sagt wie Sternberg), ist schlicht und einfach nicht in Ordnung. Und reg dich bitte nicht wieder auf, weil ich dir das sage, es ist halt so aus meiner Sicht und es ist auch wichtig genug, um darauf hinzuweisen. Natürlich musst du nicht mit mir reden und brauchst meine Kommentare nicht veröffentlichen, aber sei doch einfach ein bisschen aufgeschlossener bitte, dann wird das schon unter Kollegen.

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  3. Jorge schreibt:

    Hallo, ich hatte dich ja vorhin schon gebeten, die falsche Behauptung zu revidieren, ich hätte irgendwem „Nähe zur NSdAP“ vorgeworfen (du warst in dem ganzen Kommentar überhaupt nicht angesprochen und Tobias hab ich natürlich auch mit keiner Silbe etwas derartiges vorgeworfen). Könntest du das bitte mal richtigstellen? Entweder meinen Kommentar freischalten (bitte in voller Länge), damit man nachlesen kann, dass das gar nicht stimmt, oder die Behauptung einfach zurücknehmen. Das wäre nett und fair, danke.

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    • Claudia Sperlich schreibt:

      1. bin ich nicht zur Nettigkeit Dir gegenüber verpflichtet,
      2. schriebst Du:
      „Zumindest Respekt und natürlich auch eine gewisse Gefolgschaft schuldet man den Führern des politischen Katholizismus selbstverständlich. (…)
      Es ist ja wohl das Mindeste an Respekt, dass man ihm nicht einfach unterstellen darf, ihm sei der Schutz religiös Verfolgter in Flüchtlingsheimen egal. Das ist ja ganz sicher nicht der Fall, also eine offenkundig falscher und sehr bösartiger Vorwurf. Zumal, wenn er im Konzert mit Open Doors und AfD geäußert wird, also den Urhebern der Kampagne gegen Muslime, gegen die Sternberg im Namen der Katholiken völlig zu recht protestiert hat.
      (…)
      Das letzte Mal, dass sich eine nennenswerte Zahl von Katholiken vom politischen Katholizismus lossagte, taten sie das, um ruhigen Gewissens NSDAP wählen und Juden hassen zu können. (…)“

      Deine Worte, Jorge – und jetzt geh mir aus den Augen.

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      • Claudia Sperlich schreibt:

        Und, um es klarzustellen: Das Zitat ist aus einem von mir hier nicht zugelassenen Kommentar; weitere Kommentare von Dir werde ich kategorisch nicht zulassen.

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        • Brettenbacher schreibt:

          Es gibt ein Sonett von Reinhold Schneider,“ St. Georg“.
          Für solche Fälle genügt die erste Strophe, ja, die erste Zeile als Gegengift.
          (Aber eben merke, welch Entsetzen!, der Durcheinanderwerfer hat die Namen durcheinander geworfen.)

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  4. Claudia Leitner schreibt:

    Die ganze Diskussion scheint mir etwas am Thema vorbei zu gehen. An der simplen Frage was Herr Sternberg denn hätte tun sollen. Letztlich vertritt er einen privaten Verein, von dem man sich vertreten fühlen kann oder eben nicht. Offensichtlich fühlen sich aber sehr viele Menschen der größten Religionsgemeinschaft Deutschlands vertreten – was dem ganzen eine gewisse politische Dimension gibt. Hätte sich Sternberg nun öffentlich für eine getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen ausgesprochen, dann hätte er damit postuliert, dass Christen und Muslime nicht friedlich zusammenleben können. Denn wenn das nicht einmal in der gemeinsamen und verbindenden Erfahrung der Flucht geht, wie sollte das dann später funktionieren? Das wäre dann natürlich eine ganz starke politische Aussage, die diametral im Widerspruch zum Kontext der größten von Christen gewählten Partei in Deutschland stehen würde. Insofern bitte ich um etwas mehr Fairness für Herrn Sternberg.

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    • Claudia Sperlich schreibt:

      Herr Sternberg hat ganz einfach bei der Wahrheit zu bleiben wie jeder andere auch. Und die ist nun mal, daß es derzeit in Flüchtlingsheimen für Jesiden und Christen oft gefährlich ist und daß diese Gefahr von Muslimen ausgeht. Natürlich nicht von allen. Natürlich nicht notwendig in jedem Flüchtlingsheim. Aber oft genug, um auch Herrn Sternberg sichtbar zu sein.
      Flucht ist übrigens nicht ein verbindendes Erlebnis. Menschen sind kaum je so einsam wie auf der Flucht.
      Und dann könnte er ja auch mal einfach gar nichts sagen, der Herr Sternberg.
      Zuletzt noch dies: der nichtssagende, meine Mail mitnichten beantwortende Brief ist, wie ich inzwischen weiß, ein wörtlich so an verschiedene ZdK-Kritiker geschicktes Papier.

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