Frisches Brot

Roggen-Weizen-Mischbrot mit Olivenöl und Koriander.
Brot backen ist kaum aufwendiger als Brot kaufen – aber viel besser.

Brot

Gerhard Tersteegen
Das tägliche Brot

Denk nicht ans künftige Geschäfte,
Wenn’s da ist, gibt Gott Licht und Kräfte.
Im Vorrat hast du’s ja nicht not:
Was willst du mehr, als täglich Brot?

Advertisements

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
Dieser Beitrag wurde unter Literatur, Weltliches abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Frisches Brot

  1. C.Becker schreibt:

    Ich weiß nicht, ob ich es dir schon mal schrieb oder mir dachte, dass ich es dir schreiben wollte. Aber du hast mich überhaupt erst zum Brot backen motiviert und gebracht. Mein Mann hat eine schwere Hautkrankheit und deswegen vielerlei Unverträglichkeiten und ich lege viel Wert auf gutes aber einfaches Essen. Kaufe auf dem Wochenmarkt und mache viel selbst. Unter anderem auch unser Brot. Die ersten Versuche waren zwar katastrophal, doch mittlerweile schmeckt’s ganz gut. Mein Mann segnet das Brot immer vor dem Anschneiden. Ich habe für mich festgestellt, dass mich das bewusste Einkaufen meiner Lebensmittel und das eigene Backen meines Brots mehr Wertschätzung und Demut gelehrt hat. Lass(t) es dir / euch schmecken.

    Gefällt mir

  2. Jürgen Niebecker schreibt:

    Zitat: »Brot backen ist kaum aufwendiger als Brot kaufen«

    Dem Satz würde ich doch wiedersprechen wollen.
    Ich habe gerade ein Roggenbrot in der Gare. Gestern Abend erstmal den Roggen gemahlen und dann um 18:00 Uhr aus Anstellgut, Roggenmehl und Wasser das Anfrischsauer angesetzt; 22:00 Uhr Grundsauer und Körner zum Quellen angesetzt; heute Morgen 8:00 Uhr Vollsauer und Quellstück angesetzt. Gegen 11:00 Uhr den Teig vermengt; ruhen lassen und gegen 11:45 in die Kastenform verfrachtet. Ich denke, daß das Brot mindestens 2 Stunden in der Gare bleibt, vermutlich sogar länger. Danach noch 65 Minuten backen.

    Da ist Brotkaufen deutlich weniger Aufwand.

    Gefällt mir

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Beim Durchsäuern steht man doch nicht die ganze Zeit daneben!

      Gefällt mir

      • Jürgen Niebecker schreibt:

        Richtig.
        Dennoch muß man die Zeiten und unterschiedlichen Temperaturen einhalten. Es sind bei guter Vorbereitung zwar zwischendurch nur wenige Handgriffe, doch auch diese müssen pünktlich getan werden.

        Beim Brotkaufen muß ich hingegen nur 160 Meter bis zum nächsten Bäcker gehen, einige Taler auf die Theke legen und dann mit einem Brot unterm Arm wieder 160 Meter zurückgehen.

        Das größte „Problem“ beim Brotbacken ist aber nicht das Zeitproblem, sondern das „Geschmacksproblem“: Wenn man einmal selbst ein Brot gebacken hat, schmeckt einem das Brot vom Bäcker nicht mehr.
        🙂

        Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.