April, April!

Die am ersten April erwähnte, von ihrer Schwester in Christo so blumig beschriebene, erst 27jährig verstorbene Roswitha von Kirchberg mit ihren bemerkenswerten Gedanken zur Unbefleckten Empfängnis gab es nicht. Zwar gibt es Kloster Kirchberg, gab es im 16. Jh. eine Zeit des spirituellen und sittlichen Niederganges dortselbst, dem eine geistliche und kulturelle Erneuerung folgte. Es gab auch einige der erwähnten Familiennamen. Und es gab Papst Leo XI., der mit all diesem nichts zu tun hatte, aber am 1. April 1605 zum Papst gewählt wurde, was kein Scherz war, und am 27. April desselben Jahres starb, was mich zu einer kleinen Zahlenspielerei veranlasste.

Roswitha von Kirchberg ist eine Schwester im Geiste von Ellis Gotthardt, Britherethe Landyn, Friedrich Piddersen, Petrus Manducator – sie alle sind meine Geschöpfe zum ersten April verschiedener Jahre.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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