Samstag der dritten Fastenwoche

Der reiche Jüngling
Lk. 18,18-27

Ein neuer Lehrer war zu uns gekommen,
Der liebte Gott, war voll von Seinem Geist.
Er sagte, was der Ewige verheißt –
So hörte ich es nie von andern Frommen!

Doch daß man alles in die Ecke schmeißt?
Hab das Geschäft vom Vater übernommen,
Von ihm hab ich auch guten Rat bekommen.
Soll ich denn tun, was ihm das Herz zerreißt?

Und dieser Rabbi – mit wie großer Trauer
Sah Er mich an, als ich nicht mit Ihm ging.
Ich spürte, wie Sein Wort mein Herz umfing.

Die Arbeit hält mich. Zwar, ich möcht es fassen,
Doch das Geschäft kann ich nicht einfach lassen.
Vor meiner Sehnsucht stehts wie eine Mauer.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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