Mittwoch der ersten Fastenwoche

Zuversicht

Ich werde nicht viel hinterlassen,
es wird die gierige Welt
aus meinem Erbe kaum fassen
das Bestattungsgeld.

Ich lasse kaum so viel Spuren
wie Kinderburgen aus Sand,
wie Windhauch über den Fluren,
wie Schritte auf steinigem Strand.

Aber der meine Schritte
längst vorgezeichnet hat,
das Licht der Welt, ihre Mitte
erwartet mich in Seiner Stadt.

Trotz all meiner Fehler und Scharten
werde ich bei Ihm sein.
Seine goldene Stadt und Sein Garten
werden mir Heimat sein.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Mittwoch der ersten Fastenwoche

  1. Sabine Roller schreibt:

    Wenn es dann soweit ist wünsche ich Ihnen natürlich, dass Sie in Gnade aufgenommen werden. Es eilt aber nicht: Ihre Leser hoffen, Sie noch eine Weile hier und in Ihren Büchern lesen zu können. Ich lese schon eine Weile immer wieder mal mit und bin – in bescheidenem Rahmen – Schriftstellerkollegin.

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