Patron der Mütter

Hier mein Beitrag zum Adventskalender der Blogoezese.

Heute gedenkt die Kirche – und besonders der Zisterzienser-Orden – des Seligen David von Himmerod, der vor 836 Jahren in den Himmel kam.

Er wurde wegen seiner schwachen Gesundheit zunächst abgelehnt, als er bei in dem neugegründeten Orden um Aufnahme bat. Der Erzbischof von Trier setzte sich für ihn ein; der Ordensvater Bernhard von Clairveaux nahm ihn auf, weil Davids heiligmäßiger Lebenswandel ihn überzeugte, und schickte ihn in die Trierer Gegend, um dort beim Aufbau der Abtei Himmerod mitzuwirken.

David war mystisch begabt, und Heilungswunder geschahen auf seine Fürbitte. Schwangere und Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch wandten sich an ihn.

Seine zarte Konstitution, die anstrengende körperliche Arbeit, dann das aufreibende Leben als Priester sowie ein streng asketisches Leben würden aus heutiger Sicht vielleicht anderes erwarten lassen – aber Bruder David wurde 79 Jahre alt.

Im Advent geht es um das Kommen des Heilands. Damit geht es auch um Seine Mutter – und um Mütter überhaupt. Ohne Mütter geht es nicht. Frauen beim Mutterwerden oder -sein zu helfen ist himmlisch.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Patron der Mütter

  1. akinom schreibt:

    Leider erwacht der Kinderwunsch potentieller Mütter und Väter heute oft erst in einem Alter, das der natürlichen Gebärfähigkeit der Frauen höchstens nur noch so eben entspricht. Und mystische Begabung ist für die Erfüllung solcher Wünsche sind auch nicht mehr so gefragt, sondern Reagenzgläser. Den Satz „Frauen beim Mutterwerden oder -sein zu helfen ist himmlisch“ kann ich da nicht mehr unbedingt unterschreiben.

    „Seliger David von Himmerod, hilf den Frauen beim Mutterwerden und -sein auch heute wieder auf natürliche und himmlische Art! Amen“

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