Hörnchen wird kahl!

An mir kann es nicht liegen, ich füttere es auf den Rat einer eichhörnchenkundigen Biologin mit Hasel- und Walnüssen. Vielleicht ist es ganz einfach alt oder hat Stress. (Auf Hilfeseiten finde ich nur, daß es für solche Stellen ganz verschiedene Gründe geben kann.) Aber es bewegt sich normal und frisst.

Hörnchen mit kahler Stelle
Hörnchen mit kahler StelleHörnchen mit kahler Stelle
Hörnchen mit kahler StelleHörnchen mit kahler Stelle
Hörnchen mit kahler StelleHörnchen mit kahler Stelle
Hörnchen mit kahler StelleHörnchen mit kahler Stelle
Hörnchen mit kahler StelleHörnchen mit kahler Stelle

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Fromm, fröhlich, liebevoll, weise

Anna lernt schnell lesen und schreiben, ist eine talentierte Sängerin, handwerklich geschickt, klar denkend und phantasievoll und dabei ein liebes, folgsames Kind. Sie lebt zurückgezogen; man kann sagen, sie interessiert sich für Gott und sonst für nichts, aber dies Interesse erfüllt sie vollkommen, sie tut alles um Seinetwillen. Vom Vater lernt sie das Weben, von der Mutter die Krankenpflege. Zu Armen und Kranken empfindet sie eine besondere Liebe und hilft mit wahrer Begeisterung.

Mehr über die spätere Ordensschwester Crescentia Höß ist in meiner Kolumne auf kath.net zu lesen.

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Mirjam aus Magdala

Ob sie halbblind mit dick geweinten Lidern
und müde nach zwei halb durchwachten Nächten
schwankenden Schrittes auf den Friedhof ging,
mit einem Alabastron in den Händen
voll teurem Salböl, wie für Fürstengräber,
ob sie so ging, vielleicht mit bloßen Füßen –
zitternde Finger schnürten nicht Sandalen -,
ob sie den Fragenden – „Was weinst du?“ – nicht
an seiner Stimme, an der Art erkannte,
ob sie vor Bangigkeit und vor Erschöpfung
nur wahrnahm, was wahrscheinlich schien –
Gärtner sind friedlich, und sie hüten Blumen,
man konnte ihn für einen Gärtner halten -,
und ob er wirklich sie mit Namen ansprach –
„Mirjam“ – und sie – „Rabbuni“ – vor ihm kniete –
ich weiß es nicht, und niemand kanns beweisen.

Doch glauben will ich lieber dies als jenes,
daß er, gefoltert und erstickt, begraben,
und mit ihm alle Hoffnung auf das Leben.

aus: Lass mich bekennen Deine Mandelblüte, tredition 2015

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Halleluja! Jesus lebt!

Osterkerze 2018

Allen Lesern wünsche ich gesegnete Ostern, voll unfassbarer, jubelnder Freude, ohne Ängste und Zweifel, ohne Schmerz und Krankheit und Trauer…

Ich weiß: So ist es für viele nicht. Da ist noch immer Tod und Not und Krankheit und Behinderung und Angst und Trauer – und was uns noch so zu schaffen macht. Aber der Auferstandene ist stärker. Und Er wird wiederkommen!

Die Osternacht war wundervoll. Ein Erwachsener wurde getauft, sechs Erwachsene wurden gefirmt. Mein Taufversprechen habe ich selten so froh und überzeugt wiederholt.

Halleluja!

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Grabesruhe und Speisensegnung

Die feierlichen Liturgien von Gründonnerstag und Karfreitag, Leidensankündigung und Einsetzung der Eucharistie, Verrat und Tod, sind vorbei. Heute gedenkt die Kirche der Grabesruhe Jesu, des Tages, an dem eigentlich gar nichts mehr geschieht. Aber noch heute Nacht wird es laut und hell und fröhlich, und ein kleiner froher Vorgeschmack war heute mittag die feierliche Segnung der Osterspeisen. Ein Osterzopf (formal nicht ganz gelungen) und fünf Ostereier von mir wurden auch gesegnet.

Gesegnete Osterspeisen

Heute Nacht darf ich Lektorendienst tun in der großartigsten Feier, die die Welt kennt – und diese Feier findet jedes Jahr auf dem ganzen Erdkreis statt! Noch ist Grabesstille – aber ich freue mich schon jetzt.

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Palmarum

Palmzweige

Ich habe Dir nichts vor die Füße zu breiten
als meine Sünden und Schwächen,
meine Gebrechen,

und wenn die Gedanken in Schrift sich verdichten,
Worte, die manchmal gelingen,
dann noch mein Singen.

Das Schlimme, das ich aus mir selber geschaffen,
Gutes, das Du mir gegeben –
das ist mein Leben.

Dies schillernde Leben aus Gift und aus Freude
leg ich, mein Herr, den ich grüße,
vor Deine Füße.

© Claudia Sperlich

Palmarum 2018Palmarum 2018
Palmarum 2018Palmarum 2018
Palmarum 2018

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Von wann bis wann ist Mord verboten?

Aus einer im Internet auf der Seite Domradio.de geführten sehr lebhaften Debatte um das Werbeverbot für Abtreibung (und damit auch um Abtreibung selbst) zitiere ich einige Aussagen und kommentiere sie hier.
Um Missvertändnisse auszuschließen: Ich zitiere hier zwar nur die Fraktion der „Aber es ist doch nur ein Zellhaufen“-Kommentatoren. An der Diskussion waren allerdings auch zahlreiche sehr engagierte Lebensrechtler beteiligt.

„Dir ist bewusst, dass es Grenzen gibt, bis zu denen ein Schwangerschaftsabbruch legal ist?“

Schwangerschaftsabbruch, vulgo Abtreibung, ist in Deutschland nicht legal, sondern unter bestimmten Umständen straffrei – aber immer illegal. Abgesehen davon ist Legalität nicht gleichbedeutend mit Moralität und Menschenrecht.

„Warum kommentieren Hier úberwiegend maenner?
Eine Spezies die nie schwanger war und es wohl auch nie Sein wird !
Gottseidank !
Das ist die typische art Úber Frauen zu entscheiden,soviel dann zur selbstbestimmung der frauen….“

Männer sind keine andere Spezies als Frauen. Hier wird auch nicht über Frauen entschieden, sondern Menschen – darunter auch Männer – sagen, daß man Menschen nicht umbringen soll, und daß ungeborene Menschen auch Menschen sind, also nicht umgebracht werden sollen.
In der Diskussion wird auch nicht dazu aufgerufen, über Frauen zu entscheiden – sondern dazu, über Ungeborene (die Hälfte davon ist weiblich) keine Entscheidung zu fällen, die für die Ungeborenen tödlich ist.

„wieder ist ein Mann dagegen, vernünftige Information + Beratung sind keine Werbung….“

Diese und ähnliche Informationen wurden in der Diskussion regelmäßig von einer Frau (nicht mir) kommentiert mit der ruhigen Erklärung, daß Information und Beratung vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind (Beratungsgespräch). Diese Aussage wurde regelmäßig mit Stillschweigen übergangen.

„Wir Frauen haben diese Diskussion satt. Darüber wird nicht mehr diskutiert. Wir entscheiden, was mit unserem Körper geschieht. Ende.“

Nicht nur ich finde es unverschämt, in diesem Zusammenhang unter “Wir Frauen“ subsumiert zu werden. Abtreibung ist unabhängig von der Gesetzeslage immer ein Verstoß gegen das Menschenrecht auf Leben und freie Entfaltung. Was mit dem eigenen Körper geschieht, entscheidet selbstverständlich rechtens jede Frau und jeder Mann selbst – nicht aber, was mit dem Körper eines ungeborenen Menschen geschieht.

„Kinder können auch durch „defekte“ Verhütung gezeugt werden und da soll man dann lieber das ungewollte Balg in die Welt setzen? Zur Adoption freigeben? Sich den Rest seines Lebens Scheiße fühlen und vielleicht sogar Angst haben, dass das Kind dann irgendwann vor der Tür steht? Nachdem es heimlich auf dem Klo zur Welt gebracht wurde und dann in der Babyklappe im besten Fall landet? Zumindest in den ersten drei Monaten, in denen eine Abtreibung unter Umständen erlaubt ist (ja ja ich weiß Straftat und so aber Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel) wird da ein Zellhaufen und kein Kind abgetrieben. Ein Zellhaufen, der von den biologischen Prinzipien her einem Tumor gleicht. Das Frauen sich von anderen Frauen vorwerfen lassen müssen, dass sie ja nicht menschlich sind oder egoistisch oder wer weiß was egal, aus welchen Gründen eine solche Entscheidung getroffen wurde, finde ich erbärmlich und hilt der Frauenwelt auch nicht… Ganz im Gegenteil. Solche Äußerungen sorgen dafür, dass wir uns selbst sabotieren und irgendwann auch die Schwangerschaftsprävention wieder zurück gefahren wird… schließlich werden da potenzielle Kinder getötet… Und solange Männer und die Kirche (noch mehr Männer) in solche Diskussionen einmischen mit: Frauen haben gefälligst das zu lassen und Frauen in die Selbe Kerbe schlagen wird es auch niemals enden, dass wir uns gesellschaftlich nicht weiter entwickeln. Happy Mansplaining alle zusammen.“

Zunächst mal: Kinder werden nicht „durch“ defekte Verhütung gezeugt, sondern durch Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau, allenfalls kann man sagen: trotz Verhütung.
Abtreibung ist auch in den ersten drei Monaten nicht erlaubt, sondern illegal, aber in den meisten Fällen straffrei.
„Sich den Rest seines Lebens Scheiße fühlen“ (oder doch lange Zeit desselben) trifft für viele Frauen nach einer Abtreibung zu.
Eine vollkommen strukturierte, vitale Leibesfrucht als „Zellhaufen“ zu bezeichnen, ist, auch wenn es häufig geschieht, wissenschaftsfeindlich, dumm und böse. Man schaue sich eine Morula an: so geordnet, so wenig haufenförmig sind wir nie wieder im Leben. Ich fände es zwar unfreundlich, aber verständlich, mit meinen 56 Jahren und meinem Übergewicht als „Zellhaufen“ bezeichnet zu werden – rein biologisch hat das schon einige Berechtigung. Aber im frühen Entwicklungsstadium gleicht der Mensch allem Möglichen, nur gewiß keinem Haufen.
Der Mensch, sagte ich. Wenn ein menschliches Spermium eine menschliche Eizelle befruchtet, ist das Ergebnis ein Mensch und nichts anderes. Der junge Mensch sieht zunächst nicht so aus, daß man ihn als solchen erkennen kann, aber das ändert nichts an der Tatsache: hier ist ein menschlicher doppelter Chromosomensatz, lebensfähig, sich entwickelnd – also ein Mensch.
Auch im frühen Entwicklungsstadium gleicht der Mensch nicht einem Tumor. Denn ein Tumor besitzt nicht die Anlage, Herz, Hirn, Lungen, Arme und Beine zu entwickeln, er besitzt nicht das Potential bestimmter Geistesgaben und Fähigkeiten. Die Kommentatorin begeht hier den Fehler, äußerlichen Anschein und Sein zu verwechseln. Kein seriöser Wissenschaftler tut das.
Der letzte Abschnitt des hier besprochenen Kommentars ist so unbedarft, daß ich ihn unkommentiert lasse.

Im weiteren Verlauf wurden Abtreibungsgegner als „hirnlos“ bezeichnet und Abtreibung als eine „unangenehme, aber zum Schutz der Frauen notwendige medizinische Dienstleitung“.

Wer gegen das Werbeverbot für Abtreibung bzw. für ein sogenanntes Recht auf Abtreibung kämpft, muss notwendig erklären, von wann bis wann das Menschenleben schützenswert ist (bzw. ob es überhaupt unbedingt schützenswert ist). Entgegen dem geltenden Recht in Deutschland sind viele der Ansicht, in den ersten drei Monaten des Lebens genießt der Mensch überhaupt keine Schutzwürdigkeit, in den ersten sieben bis neun Monaten nur eine bedingte. Das wird gerne mit der aus biologischer Sicht unsinnigen Behauptung verfochten, ein Mensch sei in den ersten Monaten noch kein Mensch. Ab wann genau der Mensch nun Mensch ist, bleibt dabei unklar.

Das Christentum sagt, ein Mensch ist Mensch von Anfang an. Die Biologie hat das längst bestätigt.

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Der Balkon ist eröffnet!

Der Schneeregen bildet Pfützen, also werden die robusteren Pflanzen nicht mehr erfrieren. Was schert es mich, daß es noch kühl ist? Ich will Balkonblumen und möchte heuer auch wieder mehr Küchenkräuter haben. Heute machte ich den Anfang mit der Balkonbepflanzung und stelle fest, da ist noch viel Platz für gute und schöne Pflanzen.
Zwiebelpflanzen aller Art werde ich aber diesmal vermeiden. Denn die Hörnchen sind geradezu versessen auf Zwiebeln aller Art und buddeln gnadenlos aus, was immer man da setzen mag.

Hornveilchen
Balkon - Hornveilchen

Thymian, Salbei, Hornveilchen
Balkon - Thymian, Salbei, Hornveilchen

Rosmarin
Balkon - Rosmarin

… und das bring ich in Ordnung, wenn es trocken ist.
Balkon - ein Rest vom Winter

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U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz: Der kleine BER

Seit über zwei Jahren wird hier renoviert. Eine Anzeigetafel gibt es seit Monaten nicht mehr. Es heißt, wenn der U-Bahnhof dereinst in frischem Glanz erstrahlt, soll es dort auch einen Aufzug geben – aber das mag auch eine Legende sein.

Die Leute reden ja viel. Ich glaube, die Renovierung dieses U-Bahnhofes ist sowas wie das Schwert im Stein oder der BER – einen wahren Kern mag es irgendwo geben. Einstweilen sehe ich hier nur eine Mischung aus Grusel und volkstümlichem Humor.

U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz
U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz
U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz
U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz
U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz
U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz

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Frühlingsanfang

Ich habe nach einem Blick auf die verschneiten Nachbarsgärten

verschneiter Frühling

dem Frühling sein blaues Band lieber wieder weggenommen, damit es nicht kaputtgeht.

blaues Band

Er bekommt es wieder, wenn er Ernst macht.

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